Diese 10 Fehler können Sie beim Wände streichen vermeiden

Das Coronavirus zwingt das öffentliche Leben weitestgehend zum Stillstand. Zuhause bleiben ist angesagt, um die Pandemie zu verlangsamen und unsere Mitmenschen zu schützen. Und jetzt? Die Wände anstarren wird nach spätestens einer Woche auch langweilig. Der beste Zeitpunkt also, um den eigenen vier Wänden einen neuen Anstrich zu verpassen. Ihnen fehlt die Inspiration oder das passende Material? Kein Problem. Mit unserem Online-Farbmischer und dem kontaktlosen Abholservice in Ihrer Filiale, versorgen wir Sie auch in Krisenzeiten mit allem Nötigen. Auch telefonisch stehen wir Ihnen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Unsere 10 Tipps zum Streichen von Wänden machen das Renovieren zum Kinderspiel.  

Bei Farbe und Werkzeug nicht an der Qualität sparen

Wer billig kauft, kauft zweimal. Dieses Sprichwort gilt vor allem auch bei Farbe und Werkzeug. Viele günstige Wandfarben besitzen einen sehr geringen Farbpigment-, aber dafür sehr hohen Füllstoffanteil. Das Ergebnis: Fehlende Deckkraft und ein hoher Arbeitsaufwand. Achten Sie beim Kauf von Farbe, dass auf dem Etikett bei der Deckkraft "Klasse 1" angegeben ist. Auch beim Rollen und Pinseln lohnt es sich in gute Qualität zu investieren. Wer sich schon mal über Fussel und Pinselhaare auf der frisch gestrichenen Wand geärgert hat, weiß wovon wir sprechen.


Achten Sie auf die Farbwirkung

Wissenschaftlich nachgewiesen können Farben unsere Stimmung und unser Wohlbefinden beeinflussen. Gerade deshalb sollte man sich bei der Raumplanung auch mit der Wirkung der einzelnen Farben auseinandersetzen. Ein knalliges rot im Schlafzimmer? Ungünstig, wenn man dort zur Ruhe kommen möchte. Hier eigenen sich zum Beispiel eher beruhigende Farben wie blau und grau. Alles zum Thema Farbwirkung finden Sie in unserem Blogbeitrag „Mach dein Leben bunter - Farben und ihre Wirkung“.


Sauberer Untergrund

Die neue Farbe ist gekauft und die Vorfreude auf die neuen vier Wände wächst. Am liebsten soll es sofort los gehen. Damit das Ergebnis später keine Enttäuschung wird, ist ein guter Untergrund das A und O. Zunächst müssen alle Nägel und Dübel entfernt und mit Spachtelmasse aufgefüllt werden. Anschließend sollte die Tragfähigkeit des Altanstrichs überprüft werden. Ein einfacher Trick: Ein Stück Klebeband an die Wand andrücken und ruckartig entfernen. Wenn dabei Teile des alten Anstrichs am Klebeband hängen bleiben, sollte der alte Anstrich entfernt werden oder zumindest mit einer guten Grundierung vorgearbeitet werden.  


Richtig abgeklebt ist die halbe Miete

Kennen Sie dieses befriedigende Gefühl, wenn man nach dem Renovieren das Malerkrepp an einem Stück abzieht und das Werk vollbracht ist? Die Freude hält leider immer nur so lange an, bis man die ersten ausgefransten Linien sieht. Um das zu verhindern, ist das richtige Klebeband und sorgfältiges Abkleben besonders wichtig. Unsere Malermeister schwören auf „Goldline“ von ColorExpert. Es haftet auf jedem Untergrund, sorgt für gerade Kanten und lässt sich rückstandlos 60 Tage vom Untergrund ablösen.


Rühren Sie die Farbe gut um

Ein wichtiger Schritt, der oftmals vergessen wird.
Gerade dunkle Farbtöne besitzen viele Farbpigmente, die sich mit der Zeit am Boden des Eimers absetzen.
Damit die Farbe ein gleichmäßiges Ergebnis an der Wand erzeugt, sollte in jedem Fall vor dem Streichen die Farbe sorgfältig mit einem Rührstab oder Rührquirl umgerührt werden.


Erst die Ecken, dann die Flächen

Ein beliebter Fehler ist es, erst großflächig die Wände zu streichen und anschließend die Ecken auszubessern.
Damit später aber auch im letzten Winkel Farbe landet, empfiehlt es sich als erstes alle Ecken und Kanten an Fußleisten, Steckdosen und Fenster- und Türrahmen zu streichen. Am einfachsten ist hier die Verwendung eines Flachpinsels.


Nicht zu trocken, nicht zu feucht

Sind die Ecken und Kanten sauber ausgemalt, geht es an das großflächige Ausmalen. Ein Mythos, der sich immer noch hält, ist dass die Wand fleckig wird, wenn man mit der nassen Rolle in die Farbe taucht. Solange die Rolle nicht triefend nass ist und die Farbe verwässert ist das kein Problem. Ganz trocken sollte die Farbrolle allerdings auch nicht sein, sonst saugt sich die Rolle mit Farbe voll und führt zu Flecken an der Wand. Ein Zwischenweg ist als gefragt. Unser Tipp: Die Rolle kurz anfeuchten, anschließend in ein Handtuch wickeln und auswringen, bis die Rolle nicht mehr tropft.


Auf die Technik kommt es an

Leider sieht man oftmals erst an den trockenen Wänden, wenn unsauber gearbeitet wurde. Mit der richtigen Streichtechnik vermeiden Sie fleckige Wände und sparen so Zeit und Geld. So klappt es mit der richtigen Streichtechnik: Arbeiten Sie immer nass in nass. Tragen Sie zunächst die Farbe in zwei- bis dreifacher Rollenbreite gleichmäßig senkrecht auf und anschließend rollen Sie ohne Druck in horizontaler Richtung nach. So bekommen Sie saubere Übergänge, die auch bei schräg einfallendem Licht später nicht zu erkennen sind.


Raumklima

Zugegeben, es scheint auf den ersten Blick logisch, nach dem Streichen zu lüften oder die Heizung aufzudrehen, damit die Farbe schneller trocknet. Damit die Farbe gleichmäßig und fleckenfrei trocknet, ist eine gleichmäßige Raumtemperatur, am besten zwischen 16 und 20 °C, unabdingbar. Dreht man die Heizung nach dem Streichen auf, so läuft man Gefahr, dass die Farbe in der Nähe der Heizung zu schnell trocknet und so sichtbare Ansätze entstehen. Unser Tipp: Zum und nach dem Streichen die Fenster auf Kipp lassen und die Heizung am besten ausdrehen.

Grüne Wand im Schlafzimmer

Fast fertig

Es ist vollbracht. Das Zimmer ist neu gestrichen, jetzt nur noch schnell das Klebeband abziehen. Damit jetzt nichts daneben geht, heißt es: Kein Zeit verlieren. Warten Sie beim Entfernen von Malerkrepp und Klebefolie nur kurz, bis die Farbe angetrocknet ist. So verhindern Sie, dass die Ränder absplittern und die Kanten ungleichmäßig werden. Wer es ganz genau nimmt, der entfernt die Klebestreifen in einem 45- bis 90-Grad-Winkel zur Wand so entsteht eine saubere Kante.