
Rund um Bodenbeläge
Bodenbeläge, Energie
Der Herbst ist schon in vollem Gange und der Winter in greifbarer Nähe. Fußbodenheizungen stehen seit einigen Jahren hoch im Kurs.
Parkett – Der Klassiker unter den Bodenbelägen
Um das Parkett beim Heizen nicht zu schädigen, sollte die Temperatur an der Holzoberfläche 25 Grad Celsius nicht überschreiten. Außerdem sollte die Fußbodenheizung nicht ständig hoch und runtergefahren werden, sonst ist das Holz zu starken Klimaschwankungen ausgesetzt.


Kork für wohngesunde Räume
In einer Korkdiele befinden sich Millionen mit Luft gefüllte Zellen, die Wärme isolieren. Korkböden sind deshalb schon von Haus aus fußwarm. Wird der Korkboden in Kombination mit einer Fußbodenheizung genutzt, werden die positiven Eigenschaften sogar noch verstärkt. Genau wie der Parkettboden, verfügen Korkböden über einen hohen Wärmedurchlasswiderstand und somit über eine langanhaltende Wärmespeicherung. Einen wichtigen Punkt gibt es jedoch zu beachten: Korkfertigboden eignet sich ausschließlich für die Verlegung über einer Warmwasser-Fußbodenheizung. Da die erreichbaren Temperaturen mit einer Elektro-Fußbodenheizung zu hoch werden, sollte hier generell auf den Einsatz von Kork verzichtet werden. Um unschöne Risse zu vermeiden, sollten Sie außerdem beim Kauf Ihres Korkbodenbelages darauf achten, dass sich der von Ihnen gewählte Belag leicht an Temperaturänderungen anpassen kann.
Die günstige Alternative: Laminatboden
Laminat ist die beliebte Alternative zu Parkett für alle, die sich anspruchsvolle Optiken, in hervorragender Qualität zu schätzen wissen! Kostengünstiger als Echtholzboden, aber nicht weniger exklusiv. Grundsätzlich eignet sich auch Laminat, wenn er vom Hersteller zu diesem Zweck freigegeben ist, als Bodenbelag auf Fußbodenheizungen Allerdings ist die Fähigkeit von Laminat, Wärme zu leiten, schwächer als die von Parkett. Außerdem gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Damit Sie lange den Anblick Ihres Laminatbodens genießen können und um Risse, Wölbungen und weitere unschöne Schäden zu vermeiden, darf der Boden nicht wärmer als 26 Grad Celsius werden. Außerdem sollte Laminat über einer Fußbodenheizung sollte nicht dicker als neun Millimeter sein.


Vinylbodenbeläge auf Fußbodenheizungen
Hartvinylboden oder SPC Vinyl genannt, ist je nach Hersteller auch für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet. Diese Vinylböden besitzen zusätzlich eine Schicht
Doppelt hält besser warm: Teppichböden
Doppelt hält besser. Ein kuscheliger Teppich an den Füßen und dann auch noch Fußbodenheizung? Klingt perfekt, oder? Teppichböden können die Temperaturschwankungen sehr gut vertragen und eignen sich somit grundsätzlich auch für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung. Zu beachten ist nur, dass das Material des Teppichs oder der Unterlage nicht als Isolation wirkt, weil sonst die Wärme blockiert wird. Außerdem sollte die Dicke des Teppichbodens im Blick behalten werden. Je dicker der Teppichboden ist, desto höher wird sein Wärmedurchlasswiderstand. Daher empfehlen sich möglichst dünne Teppiche ohne Schaumpolster. Für Fußbodenheizungen geeignete Teppichböden sind in der Regel speziell gekennzeichnet.


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